Apr 062013
 

Heute lag ein Flyer in der Post. Sewinet wirbt dort mit “SURF-SPASS OHNE ENDE!” und “Vom ersten, bis zum letzten Tag des Monats – mit Hochgeschwindigkeit!”

Meine Erfahrung der letzten Monate: Der Surf-Spass hat zu den Stosszeiten sehr schnell ein Ende, und von Hochgeschwindigkeit kann keine Rede sein. Und da neue Kunden die Situation nur verschaerfen werden, stehen uns in Hohenwepel sicher noch “spassige” Zeiten bevor.

Ich habe ein Mess-System aufgesetzt, was das ganze protokolliert – und diese Daten natuerlich auch Sewinet zur Verfuegung gestellt. Beispielhaft mal ein Screenshot vom 24.02.2013:

Bildschirmfoto 2013-02-24 um 18.59.49

Bei Latenzzeiten von über 100ms wird alles kritisch, was interaktiv ist. Computerspiele, Remote-Zugaenge fuer Homeoffice, SSH-Konsolenverbindungen. Ab 250ms wird eigentlich alles sehr traege, und ab 500ms geht im Grunde nichts mehr. Gemessen habe ich hier die Verbindung von meinem Router zum Einwahl-System von Sewinet. Die Argumentation “irgendein Server im Internet hat halt grad nen schlechten Tag” zaehlt also nicht, es spielt sich hier alles innerhalb der Sewinet-Infrastruktur ab. Am oberen Graphen sieht man, das im gleichen Zeitraum unsere Internetanbindung vom Datendurchsatz her so gar nicht belastet war, wir bremsen uns also nicht selber aus.

Soviel zu “Hochgeschwindigkeit” und “Surf-Spass”.

Apr 162012
 

So, mal kurz und knapp: Sewinet hatte ja versprochen das sich Anfang April die Performance verbessern soll.

Ich habe mir das mal in den letzten Tagen angeschaut, und hier ist es deutlich besser geworden – auch zu den Zeiten, in denen in den letzten Monaten  Abends nicht mehr viel ging, habe ich jetzt Übertragungsraten die nur knapp unter dem DSL6000 Limit liegen. Auch die Schaltung eines DSL Zugangs bei Verwandten vor einigen Wochen lief perfekt.

Von daher: Danke liebe Sewinet-Mitarbeiter, das passt, weiter so!

Mar 142012
 

Oder um es mit Wil Wheaton zu sagen: “Don’t be a dick!”. Ich habe einige Kommentare, die Besucher zum Thema Sewinet hinterlassen haben, direkt in die Tonne getreten. Beschimpfungen helfen keinem, und wie ich schon oft schrieb: Mir geht es nicht darum Sewinet in Grund und Boden zu posten. Und gerade wenn der Ton in den Kommentaren beleidigend wird, oder auch nur angreifend – im Zweifelsfall approve ich den Kommentar dann nicht. Kommentare unter Fantasienamen und falschen Mailadressen landen direkt in der Tonne.

Wer also, gerade zu dem Thema, hier etwas hinterlassen will, moege dies bitte sachlich tun, und immer daran denken: am anderen Ende des Internets sitzt auch ein Mensch. Niemand bei Sewinet wird morgens aufstehen und sich sagen: “Wie wuergen wir den Kunden heute mal richtig einen rein”. Ich bin der festen Ueberzeugung das das genaue Gegenteil der Fall ist, naemlich das die Sewinet Mitarbeiter uns den bestmoeglichen Service geben wollen.

Von daher: wer kommentieren will, gerne, ich freue mich ueber jedes Feedback. Auch gerne Sewinet Erfolgsstories, ich wuerde gern mehr davon hoeren. Wir haben ja in der Region durchaus eine Leidensgeschichte hinter uns, und Sewinet bietet uns – bei allen Problemen – mehr als wir bei den frueheren Anbietern so bekommen haben. DAS finde ich persoenlich schon positiv, und das sollte auch bei allem Frust nicht vergessen werden.

Feb 262012
 

“Wir lassen sie nicht allein” – mit diesem Spruch wirbt Sewinet. Ich muss allerdings sagen das ich mich sehr allein gelassen fuehle. Seit Anfang Februar versuche ich mit Sewinet ueber die staendig auftretenden Performance-Probleme zu sprechen. Wie schon mehrfach hier im Blog geschrieben ist insbesondere in den fruehen Abendstunden der DSL Anschluss kaum zu benutzen, von “internet ueberall echt schnell” (ebenfalls ein Sewinet-Werbespruch) keine Spur. Da troepfeln die Daten von performanten Servern dann mit 10-20% der moeglichen Geschwindigkeit rein, Online-Spiele ruckeln, Skype hakt.

Egal zu welcher Tageszeit ich versuche bei Sewinet anzurufen, ich lande immer beim Call-Center. Sewinet sagt zum Call-Center: “Zusätzlich wird vorübergehend das Callcenter an ein externes Dienstleistungsunternehmen ausgegliedert, um die Fragen der Kunden noch schneller beantworten zu können.”. Dies kann ich nicht nachvollziehen, die Mitarbeiter dort koennen nach eigener Aussage nur die Daten des Anrufers aufnehmen, aber meine Fragen konnten sie nicht beantworten. Auch ein verbinden zu einem Sewinet-Mitarbeiter ist nicht moeglich.

Ich habe mehrfach mein Anliegen “in die Datenbank” eintragen lassen. Ich habe allein im Februar mehrfach versucht per eMail jemanden zu erreichen – den Techniker der mir frueher geantwortet hat, unseren zustaendigen Kundenbetreuer, Herrn Wilke persoenlich, oder auch ganz allgemein die Info-Adresse. Reaktion: null.

Ich erwarte ja nicht das direkt von jetzt auf gleich eine Loesung gefunden wird, aber eine kleine Info in der Art von “Ja, das Problem ist bekannt, wir arbeiten daran” waere wirklich schoen. Ich verstehe ja auch absolut das Sewinet und die Mitarbeiter dort unter hohem Druck stehen, allerdings ist eine kurze Rueckmeldung innerhalb von 3 1/2 Wochen (wohlgemerkt eine Rueckmeldung, ich spreche nicht von der Problemloesung) doch sicher nicht zuviel verlangt.

Aktuell sieht es, aus Kundensicht, so aus als ob entweder Aussenanbindung von Sewinet (die Leitung zu Lambdanet, ueber die Sewinet den Internetzugang fuer die Kunden bezieht), oder ein Teil des Backbones unterdimensioniert ist. Vielleicht kann Sewinet da ja auch nichts dran aendern, ich schrieb ja schon an dieser Stelle das der Teil des Netzes gar nicht Sewinet gehoert, sondern Wesernet.Aber egal wer Schuld ist – auf der ersten Info-Veranstaltung von Sewinet in Hohenwepel versprach Herr Wilke den anwesenden Buergern unmissverstaendlich das jeder Kunde die erreichbare Kapazitaet des DSL-Anschlusses jederzeit voll nutzen kann. Engpaesse sollten, wenn sie denn auftreten, zeitnah beseitigt werden.

Waere schoen wenn Herr Wilke sich an dieses Versprechen halten wuerde.

Feb 122012
 

Kurz und knapp. Zum einen liegt hier seit laengerem noch ein Zeitungsartikel rum, den ich seit Tagen schon erwaehnen wollte: Das Westfalen-Blatt hat hier nochmal ueber die anhaltenden Probleme berichtet. Wirklich neues gibts nicht, nur das uebliche Fingerzeigen zwischen Sewinet und der Telekom.

Zum anderen gibts mal Performance-Probleme, aber in einer neuen Variante. In den letzten Tagen gabs, gerade in den fruehen Abendstunden (also zu den Hauptzeiten), richtig schlechten Datendurchsatz. Und das nicht zu einigen wenigen Webseiten, sondern auch zu meinen Testservern, die z.B. bei LambdaNet stehen. Da Sewinet die Internet-Anbindung auch ueber LambdaNet realisiert sollte das nicht vorkommen – es sei denn das die Anbindung zwischen LambdaNet und Sewinet ueberlastet waere. Hintergruende und Details habe ich hier schon einmal erlaeutert. In den Anfangstagen gab es aehnliche Probleme schonmal, die hat Sewinet aber schnell in den Griff bekommen.

Seit heute Mittag ist auch das Thema Paketverluste wieder aktuell, Sewinet habe ich schon informiert, von daher sollte das vermutlich morgen frueh geloest sein.

Achja – Anfang des Monats gabs von Sewinet drei Emails in kurzer Folge, ohne persoenliche Anrede, mit dem Hinweis das bei meinem DSL-Auftrag noch Angaben fehlen. Ich moege bitte die angehaengten Formulare ausfuellen, da mein Auftrag ansonsten nicht bearbeitet werden koenne. Auf meinen Namen laeuft jedoch aktuell kein Auftrag, jedoch haben Verwandte kuerzlich einen DSL-Anschluss bei Sewinet bestellt. Ich habe daher mal in Beverungen nachgefragt worum es genau in den Mails geht – habe aber auch nach 10 Tagen noch keinerlei Reaktion erhalten.

Jan 262012
 

Tja, gerade verteidige ich sie noch ein wenig, trotz der bisher von Ausfaellgen gepraegten Woche, und zack – schon wieder ist die Sewinet-Leitung tot.

Aber von vorn.

In den letzten Wochen kam es immer mal wieder vor das die Leitung wegen extrem hoher Paketverluste nicht benutzbar war. Auf meine Mails gabs nur selnten eine Antwort, aber immerhin wurde das Problem nach ein paar Stunden immer geloest. Am Montag war die Leitung schon recht wacklig, und ab 21 Uhr abends dann komplett weg. Wieder PPPoE Timeouts, was auf ein Problem mit dem BRAS hindeutet. Der DSL Link war die ganze Zeit aktiv.

Dienstag Mittag kam dann eine Antwort von einem Sewinet-Techniker, der bekannt gab das die Probleme behoben seien. Das war aber  nicht so ganz richtig (zumindest in Hohenwepel, aber auch aus anderen Ortsteilen hoerte ich den gleichen Problemen), jetzt gab es zwar wieder eine PPPoE Verbindung, aber wieder horrende Paketverluste, so das die Leitung weiterhin nicht zu benutzen war. Der Buschmann schrieb auch was dazu.

Kurz vor Mitternacht kam dann von Sewinet die Info das der Fehler gefunden wurde, und am Mittwoch behoben werden sollte. Auch auf der Sewinet-Homepage war ein knapper Hinweis zu finden, auch dies ist schonmal ein Fortschritt und duerfte die Sewinet-Hotline durchaus entlastet haben. Das der Hinweis dann aber sang- und klanglos wieder verschwand war nicht so schoen, andere Provider machen das besser. Aber gut, kurz nach 12 war es dann soweit – funktionierendes DSL! Unterm Strich waren es dann so ca. 39 Stunden Ausfall.

Eigentlich sollte es das auch fuer dieses Posting gewesen sein, wenn nicht heute vormittag das DSL wieder ausgefallen waere. Von 11 bis 12 Uhr war die Leitung wieder tot, wieder die bekannten PPPoE Timeouts. Allerdings war die Verbindung, welche von der Fritz!Box automatisch aufgebaut wurde nicht funktionsfaehig, erst nach einem erneuten manuellen Reconnect gehen wieder Daten ueber die Leitung. Jetzt werde ich mal beobachten ob es diesmal dann ohne Paketverluste klappt.

Jan 262012
 

Scheinbar sind die Probleme beim Anbieterwechsel hin zu Sewinet noch nicht ausgestanden. Das Westfalen-Blatt berichtete gestern jedenfalls nochmal in einem groesseren Artikel (zumindest auf der Webseite, obs auch im Print war weiss ich nicht).

Wenn man die Berichte ueber DSL Anbieterwechsel in den letzten Jahren verfolgt hat (z.B. in der c’t), der weiss das ein Anbieterwechsel in den seltensten Faellen reibungslos laeuft – egal von wo nach wo gewechselt wird. Hier duerfte halt noch hinzukommen das Sewinet vielleicht nicht die Erfahrung hat, das viele Kunden gleichzeitig wechseln, und vermutlich die Telekom auch nicht sonderlich motiviert ist.

Unterm Strich gibts dann halt viel Frust bei allen Beteiligten…

Dec 272011
 

Nur ein kleines Status-Update zum Jahresende. Von Sewinet habe ich leider, trotz mehrfachem Versuches Probleme per Email zu melden, in den letzten Wochen nichts gehoert. Momentan stellt sich das ganze so dar: das DSL laeuft einige Tage gut, und dann “fuehlt” sich die Leitung extrem langsam an. Ein Blick in mein Icinga-Monitoring brachte direkt die Ursache ans Licht: Paketverluste von teilweise ueber 60% auf der Strecke:

Das ruiniert natuerlich die Performance komplett, weder VoIP ist noch nutzbar, noch Online-Spiele, selbst nochmales Surfen ist extrem langsam und traege. Innerhalb von 24 Stunden nach einer Email bessert sich die Lage schlagartig wieder, und die Leitung ist wieder performant. Ich vermute das jemand dann am Breitband-POP arbeitet und den Fehler behebt.

Falls ich es einrichten kann werde ich mal beim “mobilen Servicebuero” von Sewinet am 5. Januar in Warburg vorbeischauen und mal direkt mit Sewinet zu reden. Ansonsten gibt es in den naechsten Tagen noch ein HTPC-Update – allen die nur die Sewinet-Artikel lesen schonmal jetzt ein frohes neues Jahr, insbesondere auch den Sewinet-Mitarbeitern die – trotz aller Probleme – uns in Hohenwepel den schnellsten Internetzugang ermoeglichen den wir je hatten :-)

Nov 072011
 

Tja, eigentlich war es die letzten Wochen schoen ruhig. Der DSL Anschluss tat einfach, bis vor ca. einer Woche. Da gab es dann wieder die ersten mehrstuendigen Ausfaelle, wieder das uebliche Spielchen: DSL Sync ist da, eine PPPoE-Session gabs aber nicht. Da kann sich Sewinet dann auch eher weniger mit “Schaltungsarbeiten an den DSL-Verteilern” rausreden, die Fehler deuten dann doch eher auf Probleme im Backbone (sprich die Richtfunkstrecken) oder mit dem PPPoE-Server hin. Der DSL Link ansich ist ja stabil da. Ich glaube ich baue dann doch mal die Umschaltautomatik, die in solchen Faellen dann automatisch auf den anderen Internet-Anschluss umschaltet…

Aber vielleicht sollte man das positiv sehen – eine Rechnung gabs bisher ja auch nicht.