Feb 192012
 

Nur falls jemand mal was auf Garantie zu Intel schicken muss…

Seit einigen Wochen machte mein Server Stress. Mal braucht er mehrere Versuche zum Starten, er ging aber auch gerne mal nach mehreren Stunden oder Tagen Betrieb einfach stumpf aus. Da ich ja die identische Hardware hier noch als Bastelkiste stehen habe (abzueglich SSD und Platten versteht sich), konnte ich bequem testen – Bastelkiste als Produktivsystem aufgestellt, und dann die defekte Kiste auseinander gerissen: Speicher raus/getauscht, Netzteil getauscht, alle IO-Karten raus, CPU getauscht, Bios Update, Bios Reset usw – keine Chance, der Fehler blieb. Also: Mainboard defekt.

Ich habe dann bei Intel angerufen, und nachdem ich dem Hotliner begreifbar machen konnte das ich wirklich schon alles getauscht habe gings dann recht fix – alle Daten aufgenommen, Garantiestatus anhand der Seriennummer pruefen lassen, und ne RMA Nummer bekommen. Kurz drauf kam dann ne Mail mit der Anleitung fuer den RMA-Prozess. Ich moege mich einfach unter Angabe der Intel Kundennummer bei meiner lokalen DHL Filliale melden, und das Paket dann zu Intel in den Niederlanden schicken. Kam mir komisch vor, bei anderen Herstellern gabs immer ne Paketmarke vorab oder zum selber drucken…

Aber egal, ich ging also zu DHL, und die wussten von nix. Grosse Irritiation, sowas hatten sie noch nicht gehoert, ich moege doch mal bei DHL anrufen. Gut, ich nahm die Visitenkarte, rief die dort aufgedruckte Nummer an – und Fehlanzeige. Nein, das wuerden sie auch nicht kennen, ob ich Geschaeftskunde waere… Long story short, ich sollte dann beim DHL Geschaeftskundensupport anrufen. Gesagt, getan (wieder ne 0180er Nummer versteht sich), und wieder an der falschen Stelle gelandet. Immerhin wussten die wo ich anrufen musste: DHL Express. DA war ich dann richtig, und am folgenden Tag wurde das Paket bei mir abgeholt.

Von daher: wenn ihr mal was zu Intel schicken muesst und euch auch mit der Intel Kundennummer bei DHL melden sollt – ruft direkt bei der (0)180 5 345 300 an!

Mar 192011
 

Im Zuge eines Updates auf Intels Sandy Bridge Technik (ein Update der PC-Seite folgt die Tage) stand auch die Wahl einer neuen Grafikkarte an. Der gewuenschte Chip war schnell klar: ein NVIDIA 560ti sollte es sein. Ein erster Versuch ging schief, die Karte war zu laut. Ueber einen kleinen Umweg ist es dann eine “Point of View GeForce GTX 560 Ti TGT Charged Edition Triple Fan” geworden, die sprengt zwar fast das Gehaeuse, aber der darauf verbaute Kuehler (von Arctic Cooling) erfuellt alle Erwartungen.

Wie man sieht – alles Millimeterarbeit, aber es passt!

Und das schoene: Die Grafikkarte ist wie die alte MSI Hawk 5770 im normalen Desktop-Betrieb nicht hoerbar, erst so 15 Minuten Furmark treiben die drei Luefter von 20% (600rpm) bis auf 45% (ca. 1350rpm) hoch. Dann kann man die Karte leise erahnen, aber sie ist noch deutlich leiser als die vorher kurz getestete Gigabyte GeForce GTX 560Ti OC. Die war idle schon lauter als die neue Karte unter Last… Somit ist der i7-2600 mit der Grafikkarte im Normalbetrieb genauso extrem leise wie vorher der Phenom II X6 1090T BE. So soll es sein, Ziel erreicht πŸ™‚

Oct 012008
 

So, es ist zusammengebaut:

Im Detail handelt es sich um:

– Intel Essential Series D945GCLF2 Mainboard, Mini-ITX, DualCore-Atom 1.6GHz
– Kingston 2 GB DDR-2 667 Ram Modul
– NOAH CRS3988B-80 Mini-ITX Gehaeuse
– PCI RiserCard
– externes 80 Watt Netzteil

Die Wahl fiel auf genau dieses Mainboard da es einen S-Video-Ausgang hat. Im Schlafzimmer steht ein guter Loewe 16:9 Roehren-TV, da brauch ich weder DVI noch HDMI. Ich hoffe nur das der Ausgang unter Linux auch vernuenftig zur Mitarbeit zu bewegen ist πŸ™‚ 2 GB Ram ist die maximale Bestueckung fuer das Board, und bei den heutigen Speicherpreisen macht es keinen Sinn dort zu sparen. Das Gehaeuse ist ein schoener Kompromiss aus Design, Preis und Funktionalitaet.Fuer Micha: Wenn Atom dann kauf dir dieses Board, der Chipsatzkuehler scheint deutlich niedriger zu sein als beim “Vorgaenger” D945GCLF, zumindest ist deutlich mehr Platz zwischen PCI Karte und Chipsatzkuehler:

Testweise habe ich mal eine recht grosse Dual-Port Netzwerkkarte eingebaut, das passt alles. Auch eine 3,5″ Festplatte passt mit ach und krach noch dabei:

Der naechste Schritt ist dann mal ein lebendes System zu booten, aber das wird auf morgen vertagt.