Jan 232009
 

So – ein kurzes Update:

Hab heute eine neue Test-CD zusammengestellt. Klingt alles ziemlich gediegen, gefaellt. Auch das nicht zwangsweise im Musikbetrieb der Subwoofer mitlaufen muss ist top – den brauch ich wirklich nur fuer Krawall bei Filmen. Kurze Tests mit Kung Fu Panda (der finale Fight) und ein paar anderen BluRays klang sehr nett.

Sieht also gut aus fuer den Onkyo soweit 🙂 Weiteres Probehoeren kommt am Wochenende noch.

Bisher gefundene Nachteile:
– der Lautstaerke-Regler bei der Vorstufe war deutlich besser mit der dynamischen Anpassung auf langsames/schnelles drehen. Der Onkyo wirkt da sehr traege.
– das HDMI-CEC Zeugs stoert eher. Wenn ich den Fernseher ausmache um CD zu hoeren schaltet er alle anderen per HDMI angeschlossenen Geraete mit aus – inklusive dem Receiver… Duh!
– Keine Stationstasten fuer den eingebauten Tuner. WTF? Aber dafuer kann ich den alten Sony-Tuner weiterverwenden, der kann wenigstens auch DAB und das Rack wirkt dann nicht mehr so leer.

Jan 222009
 

Da ist er nun, der Onkyo TX-SR 876 – und weil ich keine grosse Lust habe allen die gefragt haben einzeln zu berichten kommt es halt hier rein.

Der erste Eindruck: Wuchtig. An der Verarbeitung gibt es nichts zu meckern, und das Display ist auch nicht so gelb/orange wie ich befuerchtet hatte. Der dicke fette Feature-Aufkleber muss natuerlich weichen.

Der zweite Eindruck: Wieso duerfen Verstaerker in der EU eigentlich nicht fuer die Verwendung von Bananensteckern ausgestattet sein? Auf den ersten Blick passen die auch nicht, obwohl Onkyo das Feature im Handbuch erwaehnt. Aber ein kleiner Schraubendreher hilft dabei die Blindstopfen zu entfernen…

Der dritte Eindruck: GOTT ist die Fernbedienung ein Klotz! Da sag nochmal wer das die Pronto zu gross ist:

(Danke an Willi fuer das Foto)

Also schnell die Endstufe abgebaut und den Onkyo erstmal provisorisch mit den Lautsprechern und dem SACD-Player verbunden. Mit der automatischen Einmessung habe ich mich erstmal nicht beschaeftigt, sowas hatte die alte Vor-/Endstufenkombi ja auch nicht. Es ging erstmal darum ganz einfach CDs wiederzugeben, ohne jegliche Klangverschlimmbesserer. Im Pure-Audio-Modus geht das auch gut, einige Lieder klingen etwas besser als vorher, viele quasi gleich – aber zwei oder drei Lieder klingen stellenweise eher schlecht. Ein Beispiel ist Talkin’ Bout A Revolution von Tracy Chapman, so zwischen 0:11 und 0:14. Es braucht allerdings eine durchaus hohe Lautstärke um das rauszuhoeren, und ich muss mal schauen ob das nicht ein Fehler in der Aufnahme ansich ist.

Da ist jedenfalls noch weiteres probehoeren angesagt, und ich denke ich muss die alte Endstufe nochmal zum Vergleich anklemmen.

Dann gings an einen Mehrkanaltest, also die diversen Wiedergabegeraete per HDMI verkabelt (ein Segen, alles ueber ein Kabel…) und die automatische Einmessung gestartet. Da ging mir dann gestern aber die Zeit aus, die ersten Probelaeufe waren vielversprechend, bei Filmen scheint er tendenziell mehr Spass zu machen als die doch eher hifi-lastige Vor-/Endstufenkombi. Der Subwoofer-Pegel erscheint auf den ersten Blick etwas niedrig, aber da kann man ja nachkorrigieren.

Am Wochenende kommt also noch weiteres intensives Probehoeren auf mich zu,aber der erste Eindruck ist durchaus positiv. Der Onkyo schlaegt sich wesentlich besser als der Denon den ich vor etwas ueber einem Jahr zum testen hier hatte, und vielleicht komm ich dem Problemchen mit den einzelnen Songs noch auf die Spur. Den eingebauten Tuner muss ich auch noch testen…

Was sicherlich auch noch “arbeitsintensiv” werden die Experimente mit den (gefuehlt) tausenden Einstellmoeglichkeiten des Receivers, vom Umprogrammieren der Pronto ganz zu schweigen.

Was macht man eigentlich mit einem fast leerem Hifi-Rack? 🙂

Nov 152008
 

So, gestern waren wir dann im Bond. Schnell vorher noch Casino Royal geschaut um wieder auf dem aktuellen Stand zu sein da der neue Film ja direkt anschliesst.

Nunja. Mein Fazit: Story-maessig wie Lost. Kompletten Film gesehen und hinterher nicht viel schlauer als vorher. Die grundlegende Idee einen Handlungsbogen ueber mehrere Filme aufzubauen finde ich ja soweit gut, aber es waere schoen gewesen wenn man vielleicht auch etwas mehr ueber die grosse Organisation im Hintergrund erfahren haette. Naja, da muessen wir wohl auf den naechsten Film warten.

Was auf jedenfall noch zu kritisieren ist:
– das war jetzt der zweitschlechteste Bond-Song
– die Kamerafuehrung/Schnitttechnik ist grausam, bitte wieder ein halbwegs normales Tempo
– es fehlte der Stil, sowohl ein wenig bei Bond – aber auf jedenfall beim Boesewicht

Immerhin waren ein paar coole Sprueche drin…

Oct 262008
 

So. Genau eine Woche nachdem ich mich ein Freund ueberzeugt hat doch endlich mal Veronica Mars anzuschauen bin ich mit der ersten Staffel durch. Das ueberzeugende Argument war “fuer Buffy-Fans ein No-Brainer” 🙂

Die erste Staffel hat mir sehr gut gefallen, und das Ende war sehr ueberraschend. Alle die waehrend der 22 Folgen als Verdaechtige in Frage kamen tauchten in den letzten beiden Folgen nochmal als Taeter auf, und am Ende wars jemand den man (zumindest ich) nicht wirklich auf der Rechnung hatte. Auf jedenfall sehr sehenswert, ich kann nur jedem empfehlen zumindest mal die ersten Folgen anzuschauen.

Und jetzt auf zur zweiten Staffel 🙂

Oct 182008
 

So, alle Hardware beisammen und zusammengeschraubt:

Und natuerlich gibts auch wieder ein paar Kritikpunkte, die aber zum Glueck alle nicht so dramatisch waren wie beim Atom-basierten Versuch 🙂

Folgende Hardware ist es jetzt geworden:

Mainboard: Abit AN-2MHD
CPU: AMD Athlon64 X2 4800+ EE
CPU Kühler: Scythe Shuriken
Ram: 2 * Aeneon 512 MB DDR2-800
Grafikkarte: MSI NX7300GS-TD256EH
DVD-Brenner: Samsung SH-S183L (LS) SATA
Gehäuse: Antec New Solution NSK1380
Netzteillüfter: Scythe SFlex800 (ausgetauscht)
Netzteil: Antec 350W 80+, war beim Gehaeuse dabei
Fernbedienung: Terratec Fernbedienung Modell 10477

Im Prinzip also das gleiche Innenleben wie beim HTPC im Wohnzimmer, nur das hier eine zusaetzliche Grafikkarte verbaut ist. Ich brauchte zwingend einen S-Video-Ausgang, und irgendwie war kein Board mit NVidia-Grafik und S-Video zu finden. Sollte im Schlafzimmer doch irgendwann mal ein Flachbild-Fernseher auftauchen fliegt die Karte raus und ich nutze direkt HDMI.

Jetzt aber zu den beiden Kritikpunkten: Platz und Lautstaerke. Antec bewirbt das Gehaeuse ja mit  fast geraeuschlosem Betrieb dank leisem 120mm Luefter – ok, er ist alles, aber nicht “fast geraeuschlos”, dazu unten dann mehr. Erstmal zum Platz und dem Aufbau des Gehaeuses:

Soweit kommt man nur wenn man nicht nur den Laufwerkskaefig ausbaut, sondern auch das komplette Netzteil inkl. Traegerblech. Laesst man das Netzteil drin ist das ganze eine ziemliche friemelei. Das Kabel fuer die Stromversorgung vom Netzteil reicht auch nur sehr knapp bis zur Steckerleiste auf dem Mainboard, und wie eng das ganze dann mit montiertem Netzteil bzw. Laufwerkskaefig ist kann man hier sehen:

Gut das ich mich auf Verdacht fuer einen sehr flachen CPU-Kuehler entschieden habe. Und in das Gehaeuse passen noch drei Festplatten – da ist dann kein bisschen Platz mehr frei. Die Durchlueftung scheint mir auch nicht ganz optimal zu sein, der Gehaeuseluefter ist direkt im Netzteil, und die nach oben aufsteigene Abwaerme vom CPU-Kuehler hat keinen direkten Weg ins bzw. durchs Netzteil raus.

Das Hauptproblem war aber der Netzteil-Luefter. Der ist nicht wie Antec bewirbt fast unhoerbar. Ich habe mal geschaut was Antec dort verbaut: einen Adda AD1212MB-A73GL. Technische Eckdaten: 2050rpm bei 12V, 38 dBA und 136m³/h Luftdurchsatz. Laut Sensor auf dem Mainboard laeuft er mit ca. 900rpm, was dann in etwa 60m³/h macht. Ich habe dann mal das Garantiesiegel ignoriert und den Luefter durch einen Scythe S-Flex 800 ersetzt, technische Daten hier: 800rpm bei 12V, 8,7 dBA und 58m³/h Durchsatz. Ich lasse es mal auf die 2m³/h ankommen 🙂

Damit laeuft er jetzt schoen ruhig, und der einzige Unterschied zum Linux-System im Wohnzimmer ist die xorg.conf. Hier muss ich mir noch was ueberlegen damit ich im letzten Schritt ein einheitliches Image fuer beide HTPCs verwenden kann.

Oct 052008
 

Tja, und schon ist das Atom-Spielzeug weg. Der S-Video-Ausgang war nicht zur Mitarbeit zu ueberreden. Die Performance zwar OK, gerade unter XP oder Linux im normalen Desktop-Betrieb, aber fuer HDTV vielleicht doch etwas duenn. Ich denke mal jetzt wirds ein Klon des HTPCs im Wohnzimmer, der hat dann genug wumms und verbraucht auch nicht dramatisch mehr (das Intel Board mit Dualcore-Atom lag bei ca. 30 Watt idle, da sollte sich Intel echt was fuer den Chipsatz ueberlegen der offenbar mit um die 20 Watt zuschlaegt…).

Bis auf das Netzteil hat Alternate alles lieferbar, mal schauen wann ich zuschlage. Die Tests mit dem Arbeitszimmer-PC sind jedenfalls sehr vielversprechend, ich habe ein wunderbares Bild auf dem Fernseher 🙂

Oct 012008
 

So, es ist zusammengebaut:

Im Detail handelt es sich um:

– Intel Essential Series D945GCLF2 Mainboard, Mini-ITX, DualCore-Atom 1.6GHz
– Kingston 2 GB DDR-2 667 Ram Modul
– NOAH CRS3988B-80 Mini-ITX Gehaeuse
– PCI RiserCard
– externes 80 Watt Netzteil

Die Wahl fiel auf genau dieses Mainboard da es einen S-Video-Ausgang hat. Im Schlafzimmer steht ein guter Loewe 16:9 Roehren-TV, da brauch ich weder DVI noch HDMI. Ich hoffe nur das der Ausgang unter Linux auch vernuenftig zur Mitarbeit zu bewegen ist 🙂 2 GB Ram ist die maximale Bestueckung fuer das Board, und bei den heutigen Speicherpreisen macht es keinen Sinn dort zu sparen. Das Gehaeuse ist ein schoener Kompromiss aus Design, Preis und Funktionalitaet.Fuer Micha: Wenn Atom dann kauf dir dieses Board, der Chipsatzkuehler scheint deutlich niedriger zu sein als beim “Vorgaenger” D945GCLF, zumindest ist deutlich mehr Platz zwischen PCI Karte und Chipsatzkuehler:

Testweise habe ich mal eine recht grosse Dual-Port Netzwerkkarte eingebaut, das passt alles. Auch eine 3,5″ Festplatte passt mit ach und krach noch dabei:

Der naechste Schritt ist dann mal ein lebendes System zu booten, aber das wird auf morgen vertagt.

Jul 132008
 

Nach einem kurzen Hinweis von Scot sei auch hier nochmal auf den zugehoerigen Beitrag in seinem Blog verwiesen: Ausgewählte kulturelle Notizen zu “Once More With Feeling”. Aber wie kann man nur Buffy-Neulinge direkt mit dieser Episode konfrontieren? Ich glaube das geht nur wenn man die Hoffnung hat das die Frischlinge wieder alles vergessen haben wenn sie “wieder” beim Musical landen. Wenn man direkt damit anfaengt wird man, wie ich finde, doch extrem gespoilert.

Auf der anderen Seite kann ich schon verstehen das die erste Staffeln durchaus geeignet ist einige Zuschauer abzuschrecken die mit dem Rest der Serie grossen Spass haben wuerden. Hier sind dann durchaus Parallelen zu Babylon 5 zu sehen. Dort ist der Pilot auch so schlecht das er vermutlich (wie der Buffy-Pilot) besser in der Versenkung
verschwunden waere, und nicht umsonst sind die schlechtesten Episonden in der ersten Staffel (Infection und TKO anyone?)

Generell landet Buffy (bisher, falls sie in den letzen 1,5 Staffeln nicht noch alles ruinieren) neben The West Wing, Babylon 5, Carlifornication (hier habe ich WIRKLICH Schiss das sie es in der zweiten Staffel ruinieren, wieso kann man die eigentlich aufhoeren wenns gut ist) und Futurama in meiner Top-5 Liste der TV-Serien…

Jul 122008
 

Ich hatte ja im Vorfeld schon viel von der Buffy-Musical-Episode gehoert – was ich dann gesehen habe war doch anders als erwartet 🙂

Ich hatte mit einer recht alleinstehenden Folge gerechnet in der halt etwas gesungen wird. Nach diversen Folgen von Angel war meine groesste Sorge das es eine Crossover-Folge wird und er singt 🙂 War aber zum Glueck nicht. Von Giles wusste man ja schon das er gut singen kann…

Once more with feeling ist bisher die erste Folge die ich direkt nochmal geschaut habe – richtig gut. Nicht nur das sie sehr gut gedreht ist (die Kamerafuehrung ist extrem klasse), sie ist auch komplett in den Story-Arc integriert. Whedon nutzt hier nach “Hush” (Season 4, eine Folge fast ohne Dialoge) und “The Body” (Season 5, eine Folge ohne Musik) hier das Mittel “Musical” um viele Handlungsstraenge voran zu bringen. In den Liedern wird vieles gesagt und aufgedeckt was bisher nur mehr oder weniger unterschwellig angedeutet wurde (ok, einiges war schon sehr offensichtlich obwohl man es sich nicht eingestehen wollte…). Die Ursache ist vermutlich hier beschrieben: Amerikaner sagen nie was sie meinen, alles muss immer hoeflich ausgedrueckt werden. Das ist mir in der Serie extrem aufgefallen, und scheinbar hat Whedon hier mit dem Musical den Ausweg gefunden…

Die Texte sind den Charakteren auch klasse auf den Leib geschrieben, keiner singt ueber Sachen die nicht zu ihm passen bzw. faellt aus der Rolle. One-Liner gibts auch genug, mein Favorit ist “I’m just worried this whole session is going to turn into a training montage from an eighties movie” – was natuerlich prompt passiert.

So, where do we go from here? 🙂