Ich hatte ja im Vorfeld schon viel von der Buffy-Musical-Episode gehoert – was ich dann gesehen habe war doch anders als erwartet :-)

Ich hatte mit einer recht alleinstehenden Folge gerechnet in der halt etwas gesungen wird. Nach diversen Folgen von Angel war meine groesste Sorge das es eine Crossover-Folge wird und er singt :-) War aber zum Glueck nicht. Von Giles wusste man ja schon das er gut singen kann…

Once more with feeling ist bisher die erste Folge die ich direkt nochmal geschaut habe – richtig gut. Nicht nur das sie sehr gut gedreht ist (die Kamerafuehrung ist extrem klasse), sie ist auch komplett in den Story-Arc integriert. Whedon nutzt hier nach “Hush” (Season 4, eine Folge fast ohne Dialoge) und “The Body” (Season 5, eine Folge ohne Musik) hier das Mittel “Musical” um viele Handlungsstraenge voran zu bringen. In den Liedern wird vieles gesagt und aufgedeckt was bisher nur mehr oder weniger unterschwellig angedeutet wurde (ok, einiges war schon sehr offensichtlich obwohl man es sich nicht eingestehen wollte…). Die Ursache ist vermutlich hier beschrieben: Amerikaner sagen nie was sie meinen, alles muss immer hoeflich ausgedrueckt werden. Das ist mir in der Serie extrem aufgefallen, und scheinbar hat Whedon hier mit dem Musical den Ausweg gefunden…

Die Texte sind den Charakteren auch klasse auf den Leib geschrieben, keiner singt ueber Sachen die nicht zu ihm passen bzw. faellt aus der Rolle. One-Liner gibts auch genug, mein Favorit ist “I’m just worried this whole session is going to turn into a training montage from an eighties movie” – was natuerlich prompt passiert.

So, where do we go from here? :-)

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